Damien Muller, geboren 1999 in Luxemburg, erhielt seinen ersten Hornunterricht im Alter von sieben Jahren bei seinem späteren Freund und Mentor Steve Boehm.
Ab 2015 setzte er seine Ausbildung bei Patrick Coljon am Conservatoire de la Ville de Luxembourg fort. Bereits zuvor gewann er 2012 und 2014 den Wettbewerb „Petites Mains Symphoniques“ in Paris, wodurch er bis 2016 Mitglied des gleichnamigen Jugendorchesters war. In dieser Zeit entstanden zahlreiche musikalische Freundschaften sowie das Blechbläserquintett Delta Five.
2013 wurde er in der 1. Kategorie des Wettbewerbs der Union Grand-Duc Adolphe in Luxemburg mit einer Goldmedaille sowie dem SACEM-Preis ausgezeichnet.
Ab 2018 studierte Damien Muller bei Prof. Jörg Brückner an der Hochschule für Musik Franz Liszt in Weimar. Im Jahr 2022 wurde er Preisträger des 57. Internationalen Instrumentalwettbewerbs in Markneukirchen. Seit 2024 setzt er sein Studium an der Musik-Akademie Basel bei Prof. Christian Lampert fort.
Umfangreiche Orchestererfahrung sammelte er in zahlreichen renommierten Ensembles: 2017, 2019, 2020 und 2021 als Mitglied des European Union Youth Orchestra, seit 2018 in der Jungen Deutschen Philharmonie, von 2019 bis 2021 als Praktikant beim Philharmonischen Orchester Luxemburg, von Januar bis April 2022 als Akademist beim Philharmonischen Orchester Erfurt sowie von 2022 bis 2024 in der Giuseppe-Sinopoli-Akademie der Sächsischen Staatskapelle Dresden. Im Jahr 2024 war er zudem Mitglied des Gustav Mahler Jugendorchesters.
Als Gastmusiker trat Damien Muller unter anderem am Theater Chemnitz, bei der Staatskapelle Weimar sowie beim Sinfonieorchester Basel auf. Darüber hinaus war er als Solohornist beim Nationaltheater Mannheim und beim WDR Sinfonieorchester Köln tätig.
Seine Konzerttätigkeit führte ihn in bedeutende Konzertsäle im In- und Ausland. Dabei arbeitete er mit renommierten Dirigenten wie Vasily Petrenko, Marin Alsop, Jörg Widmann, Jonathan Nott, Dima Slobodeniouk, Andris Poga, Tugan Sokiev, Herbert Blomstedt, Christian Thielemann, Antonio Pappano, Jakub Hruša und Kirill Petrenko zusammen.